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Projektdaten

Projekt

Begegnungsraum für Geflüchtete und Stuttgarter BürgerInnen

 Breitscheidstrasse 2f
70174 Stuttgart
PlanverfasserInnen

Begegnungsraum-Initiative, unter der Leitung von Prof. Peter Cheret, Universität Stuttgart, IBK1
Stuttgart

BauherrLandeshauptstadt Stuttgart Amt für Liegenschaften und Wohnen

Projektbeschreibung

Das Konzept des Projekts wurde in der Masterarbeit von Tine Teiml und Meike Hammer an der Architekturfakultät der Universität Stuttgart entwickelt. Die Inspiration kam aus der Überlegung, welche soziale Rolle ArchitektInnen innerhalb der Zuwanderungsdebatte spielen. Der 'Begegnungsraum' ist auf dem gleichen Grundstück wie zwei Unterkünfte in Stuttgart Mitte als gemeinnütziges Selbstbauprojekt entstanden. Eine Analyse der Unterbringungssituationen von Geflüchteten in Stuttgart hat gezeigt, dass es wenig Orte mit Aufenthaltsqualität gibt, an denen sich Geflüchtete und StuttgarterInnen auf neutralem Boden begegnen können. Das Besondere ist, dass der Begegnungsraum von September 2016 bis Oktober 2017 durch ehrenamtliches Engagement zusammen mit Geflüchteten, BürgerInnen, Fachexperten und StudentInnen im Selbstbau realisiert und nur durch Materialspenden, sowie Privat- und Stiftungsgelder finanziert wurde. Das Gebäude umfasst zwei Räume. Zum einen den Begegnungsraum, welcher als erweiterte Wohnfläche für die Geflüchteten und für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann. Zum anderen ein Lernraum, der für stille Tätigkeiten zur Verfügung steht. Ein funktionaler Kern in der Mitte trennt die beiden Nutzungen voneinander. Der kleine Stadtbaustein soll eine wohnliche, warme Atmosphäre ausstrahlen, was durch die überwiegende Nutzung natürlicher Baumaterialien geschaffen wurde.