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Projektdaten

Projekt

Kunst- und Mediencampus Finkenau, Hamburg

 Finkenau 35
22081 Hamburg
PlanverfasserInnen

Gerber Architekten
Dortmund

BauherrFreie und Hansestadt Hamburg Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hochschulbau HSB

Projektbeschreibung

Trotz bewusster formaler Abgrenzung zur benachbarten Architektursprache der ehemaligen Finkenau-Klinik von Fritz Schuhmacher, wird durch die Materialwahl eines rotbraunen Klinkers Alt- und Neubau zu einer Gesamteinheit verbunden. Die gewünschte Dominanz des Bestandes bleibt erhalten. Ein flacher, eingeschossiger Sockelbaukörper entlang der Uferstraße fasst das Areal hofseitig und nutzt den Höhenversprung, um auf dem Sockel eine großzügige öffentliche Caféterrasse mit Blick auf den Eilbekkanal und Campushof anzubieten. Diese Freiterrasse ist uferseitig über eine Rampenanlage und hofseitig über eine breite Treppe erschlossen. Der Sockel beherbergt eine Gemeinschaftsmensa mit einem Durchgang von der Uferstraße auf den Campus. Ein dreigeschossiger Baukörper überragt die Sockelzone und schließt den Campus zum neu entstehenden Wohnquartier im Osten ab. Er umfasst eine Bibliothek, Lehr- und Arbeitsräume mit Ton-, Licht- und Videostudios sowie Computer-Pools. Die Bibliothek umschließt ein Atrium und ist als offener Gesamtraum erlebbar. Mit ihrer großzügigen Verglasung entsteht eine helle, freundliche Atmosphäre mit Ausblick in die Natur und auf das Areal. Sockel und Baukörper sind voneinander abgelöst, in diesem durch eine „transparente Fuge“ gebildeten Raum befinden sich ein Foyer, ein Café und Ausstellungsflächen. Die Obergeschosse sind über ein großzügiges, helles Atrium mit dem Foyer verbunden, unterstreichen auch in der Vertikalen den öffentlichen Charakter des Hauses.