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Anerkennung

 

Projektdaten

Projekt

Wohnen am Auwald

 Ingolstadt
PlanverfasserInnen

su und z Architekten PartG mbB
Stefan Speier, Reinhard Unger, Florian Zielinski
München

Bauherranonym

Anerkennung

Projektbeschreibung

Auf einem Teil des früheren Pioniergeländes der Stadt Ingolstadt entsteht ein neues Wohngebiet mit 18 Baufeldern. Die Baufelder WA 13 und WA 14 werden jeweils von vier Baukörpern in windmühlenartiger Anordnung besetzt. Jeder Baukörper besteht aus einem zwei- und einem dreigeschossigen Kubus. Die dreigeschossigen Kuben definieren den Straßenraum und betonen die äußeren Grenzen des Baufeldes, ein gemeinsamer Innenhof wird durch die zweigeschossigen Kuben definiert. Von diesem zentralen Wohnhof aus werden alle Wohnungen erschlossen. Parkplätze für die Bewohner befinden sich in den Tiefgaragen unter dem jeweiligen Baufeld. Innerhalb der dichten kleinteiligen Struktur werden zwei komplett unterschiedliche Wohntypologien realisiert: Wohnungen, deren Räume sich zu ruhigen unbefahrbaren Außenräumen hin orientieren, sind als barrierefreie Geschosswohnungen ausgebildet. Die Gebäude an den Straßen sind als Stadthäuser konzipiert, deren vertikale Struktur in den oberen Etagen private, gänzlich uneinsehbare Räume entstehen lässt. Beiden Typen sind unterschiedliche private Freiräume zugeordnet, den Stadthäusern in Form von Dachterrassen, den barrierefreien Wohnungen jeweils als Balkon oder Loggia. Alle Gebäude sind massiver Bauart und werden einschalig monolithisch nach den Anforderungen der EnEV 2009 errichtet. Großzügige Fenster gliedern die Lochfassade. Fensterfaschen heben sich vom rauen Untergrund ab und geben der Putzoberfläche Tiefe. Textur und Farbe rhythmisieren die Fassaden.